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Harzwasserwerke bauen neues Zentrallabor

Erstellt von Detlef Kühlewind (Wirtschaft im Harz) - www.wirtschaft-im-harz.de | |   News

Unternehmen investiert rund 5,6 Millionen Euro an der Granetalsperre – Fertigstellung Anfang kommenden Jahres geplant

Kaum zu glauben, dass es so etwas noch gibt: Die Arbeiten am neuen Zentrallabor der Harzwasserwerke, dem Wasserkompetenzzentrum, liegen voll im Zeitplan – und der geplante Kostenrahmen von insgesamt 5,6 Millionen Euro wird bislang ebenfalls nicht überschritten. Projektleiter Holger Nordmann führt diesen doppelten Erfolg auf die gute Planung und die zuverlässigen Partner zurück.

Die Firmen und ihre Subunternehmen, von denen mehrere aus der Region kommen, sind bisher ihren Zusagen und Verpflichtungen nachgekommen. Dabei sind rund zwei Dutzend Unternehmen auf der Baustelle unterhalb der Granetalsperre im Einsatz. „Wir haben insgesamt 22 Aufträge in Einzellosen erteilt“, berichtet Nordmann und ergänzt: „Vom Rohbau bis zu Elektro, Metallbau, Fenster, Teppich, Maler, Heizung, mobile Trennwände, Lüftung und Lift.“ Auch die gemeinsame Baubesprechung, die einmal pro Woche angesetzt ist, trägt dazu bei, dass alles rund läuft.

Zumindest meistens. Unvorhergesehenes, das es auf jeder Baustelle gibt, beschränkte sich bisher auf Kleinigkeiten. „Wir hatten eigentlich vor, die Außendämmung im Herbst anzubringen. Jetzt wird es im Frühjahr gemacht“, sagt Nordmann. Auswirkungen? Keine.

Im Erdgeschoss, wo mit dem Innenausbau begonnen wurde, sind die Arbeiten weit fortgeschritten. Die Innenwände stehen und machen die Raumaufteilung in Büros und Labore sichtbar. Unter den Decken verlaufen die Leitungen und Rohre für die Be- und Entlüftung. Auch der Estrich ist mit Ausnahme des Eingangsbereichs verlegt und der Lift eingebaut. Im Obergeschoss ist der Elektro-Bereich ebenfalls schon weit fortgeschritten, die Montage der Rohrleitungen und Lüftungsschächte läuft.

Ende September soll das Gebäude mit einer Nutzfläche von 1400 Quadrat- metern fertiggestellt sein. Für den Rohbau werden dann voraussichtlich 1,2 Millionen Euro ausgegeben worden sein, für den Ausbau eine Million Euro. Die Gebäudetechnik und Laborausstattung wird mit 1,8 Millionen Euro veranschlagt. Im Oktober wird voraussichtlich damit begonnen, die Außenanlage herzurichten. Bis zur Inbetriebnahme der Labore werden noch einige Monate vergehen. Weil die Messungen im Labor während des Umzugs nicht einfach eingestellt werden können, wird der Wechsel vom alten in das neue Gebäude in den Winter gelegt, wenn weniger Arbeit ansteht. Holger Nordmann geht davon aus, dass von Januar 2021 an die neuen zentralen Laborräume eingerichtet sind und ge- nutzt werden.

Hintergrund
Das neue Gebäude soll das angrenzende, fast 50 Jahre alte Zentrallabor ersetzen.
Im neuen Labor werden auf knapp 800 Quadratmetern Labornutzfläche zeitgemäße Anforderungen an Brandschutz, Klimatisierung und Laborausstattung umgesetzt.
Die Fertigstellung des neuen Wasserkompetenzzentrums ist für Anfang 2021 geplant. Mit dem gewählten Bauplatz an der Granetalsperre bekennen sich die Harzwasserwerke zum Standort Langelsheim. Die Granetalsperre wurde dort in den Jahren 1966 bis 1969 erbaut und ist mit 46,4 Millionen Kubikmetern die größte Trinkwasser-Talsperre der Harzwasserwerke. Das Wasserwerk kann am Tag bis zu 194.000 Kubikmeter Rohwasser aufbereiten. Zu den Aufgaben des Zentrallabors gehören Wasseranalysen aus dem Versorgungsgebiet der Harzwasserwerke.

 

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Der Neubau des Labors der Harzwasserwerke an der Granetalsperre liegt im Zeitplan (Foto: Kühlewind)
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